Symptome der Atemwege

An den Atemwegen zeigen sich die bekanntesten und häufigsten Allergie-Symptome

Pollenflug und Allergie

Bei einigen Menschen kann Pollenflug zu einer Allergie führen. Bezeichnet wird diese als Pollenallergie bzw. Heuschnupfen.

Pollenflug

In der warmen Jahreszeit beginnen die Pflanzen zu blühen. In dieser Zeit wird auch das männliche Erbgut der Pflanzen mit dem Wind verteilt. Dieses männliche Erbgut sind die Pollen. Eine einzige Roggenähre beispielsweise kann schon mehrere Millionen Pollen auf den Weg schicken, die dann je nach Wetter und Wind bis zu 400 km weit fliegen können.

Nicht alle Pflanzenpollen fliegen jedoch zur selben Zeit. Der Pollenflug verteilt sich so von März bis August. In einem Pollenflugkalender kann man ablesen, wann welche Pollen zu erwarten sind.

Pollenflug als Allergieauslöser

Pollen können eine Allergie verursachen. Diese wird als Heuschnupfen bezeichnet. Doch wie entwickelt sich eine solche Allergie?

Die Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Solch eine Allergie kann sich in jedem Lebensalter entwickeln.

Beim Erstkontakt stellt der Körper Antikörper her, um die Allergene, in diesem Fall die Pollen, zu bekämpfen.

Beim Zweitkontakt schlagen diese Antikörper dann zu und bekämpfen die Pollen. Dadurch kommt es an den betroffenen Stellen zu Entzündungen. Daraus resultieren dann die allergischen Reaktionen. Bei Heuschnupfen sind dies typischerweise eine laufende oder verstopfte Nase, juckende und gerötete Augen, Kopfschmerzen und Müdigkeit.

Behandlung von Heuschnupfen

Bei Heuschnupfen die Ursache zu meiden, also den Pollen aus dem Weg zu gehen, ist kaum möglich, da diese sich in der Luft befinden. Deshalb kann man nur begrenzt Vorsorge treffen. Man sollte jedoch darauf achten die tagsüber getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufzubewahren und die Wohnung am Morgen zu lüften, da zu dieser Zeit die wenigsten Pollen fliegen.

Es gibt zur Behandlung von Allergien im Allgemeinen Tabletten, Tropfen und Säfte zum Einnehmen. Diese wirken von innen im ganzen Körper.

Vor allem bei Heuschnupfen sind aber auch Medikamente zur örtlichen Anwendung beliebt. Dafür sind Augentropfen und Nasensprays erhältlich, die die Beschwerden dort lindern, wo sie auftreten.

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung von Heuschnupfen ist die sogenannte Hyposensibilisierung. Bei dieser Methode wird dem Betroffenen über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren eine immer stärker werdende Dosierung des Allergens injiziert. Der Arzt versucht so zu erreichen, dass der Körper sich an dieses gewöhnt und die Überreaktion verschwindet.

 

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