Hund und Katze

Hilfe – ich will meinen Hund und meine Katze behalten!

Haben Sie wirklich eine Hundehaar-Allergie und oder Katzenhaar-Allergie?

Eine Allergie auf Katzen oder Hunde ist meistens ein Begleitsymptom zu einer anderen Allergie. Häufig liegt schon ein Heuschnupfen oder eine Neurodermitis oder Asthma als Ursprungsproblem vor.

Haustierbesitzer merken meist erst nach einiger Zeit, dass sie oder Angehörige auf Haustiere reagieren. Dies muss dann nicht immer das eigene Haustier sein, sondern ein regelmäßiger Kontakt zu Haustieren reicht. Es kann die Katze vom Nachbarn, das Meerschweinchen der Freundin oder der Hund des Großvaters sein.

Anzeichen einer Katzen-Allergie oder einer Hunde-Allergie

Typische Reaktionen sind Atemwegsprobleme mit Atembeschwerden, Niesen, Nasenausfluss, Augenrötung oder Augenentzündungen, chronische Bronchitis oder Asthmaanfälle und Hautausschläge.

Interessant ist, dass in vielen Versuchen festgestellt wurde, dass nicht einmal der unmittelbare Kontakt mit dem Tier notwendig ist. So reichen ein paar Haare oder Staub aus der Nachbarwohnung, um Symptome auszulösen. Selbst ein Bild einer Katze kann allergische Symptome hervorrufen.

Daran sieht man wieder, wie groß der Einfluss der Psyche bei allergischen Reaktionen ist. Wenn die Vorstellungskraft schon Reaktionen auslöst, zeigt dies, dass eine symptomatische Behandlung nicht ausreicht. Der Patient muss auch mental auf den Umgang mit Tieren vorbereitet werden. Wenn zum Beispiel im Unterbewusstsein ein Haustier abgelehnt wird, kann es sich als Allergie äußern. Und das ohne, dass eine wirkliche Allergie auf schelmischer Ebene vorliegt. Es werden keine Antikörper gebildet, sondern es werden rein aus dem Unterbewusstsein heraus die entsprechenden Symptome im Körper hervorrufen.

Was löst die Allergien aus?

Bei einer Reaktion auf Haustiere kommen sehr viele Einflüsse als Allergene infrage. Es sind zum einen die Haare, aber auch Speichel, Ungeziefer, Parasiten, Staub oder auch Futterbestandteile. Alle diese Auslöser sind in einem Haushalt mit Haustieren vorhanden und können bei sensibilisierten Personen die allergischen Reaktionen hervorrufen. Es gibt allerdings auch bei den einzelnen Rassen der Hunde und Katzen Unterschiede. Wenn man an einer Disposition (Bereitschaft) zu einer Allergie leidet, sollten erst in den entsprechenden Foren genaue Informationen eingeholt werden.

Das Tier abzuschaffen ist keine Lösung, da die Auslöser der Allergie – in der Regel Proteine, die im Speichel sitzen – auch noch viele Monate später in der Wohnung zu finden sind.  Eine gründliche Behandlung ist die einzige vernünftige Alternative.

Behandlung einer Katzenhaar-Allergie oder einer Hundehaar-Allergie

Da in den meisten Fällen auch schon eine andere allergische Erkrankung vorliegt (Heuschnupfen, Neurodermitis), ist eine grundsätzliche Allergiebehandlung angezeigt, um auch die zu beseitigen.

Klassisch wird versucht, mit einer Hyposensibilisierung – oder auch Desensibilisierung genannt – den Körper an das Allergen zu gewöhnen.

Mit naturheilkundlichen Therapieansätzen kann hier sehr schnell Erleichterung oder auch Heilung geschafft werden. Wie immer in der Medizin gibt es keinerlei Garantien, der jeder Mensch anders reagiert und aufgrund seiner körperlichen und geistigen Verfassung andere Ergebnisse zu erwarten sind. Dennoch ist ein Versuch mit naturkundlichen Therapieverfahren immer sinnvoll. Bevor das Tier abgeschafft wird oder das ganze Jahr über Medikamente mit Nebenwirkung genommen werden müssen, sollte immer der Versuch mit alternativen Heilverfahren gemacht werden.