Hausstaubmilben

-Allergie Symptome

Die Belastungen in der Zimmerluft

Wenn Sie als Allergiker Probleme in geschlossenen Räumen haben, kann es sein, dass sie auf verschiedene Substanzen im reagieren. Wir alle kennen den Spruch “die Sonne bringt es an den Tag”. Gerade bei Sonnenschein, der durch die Fenster fällt, sehen wir, wie viel Staub sich immer in der Luft befindet. Jede Bewegung wirbelt neuen Staub auf. Gerade in der kalten Jahreszeit wird durch die warme Heizungsluft ständig ein eine Luftzirkulation erzeugt, die diesen Staub immer wieder nach oben bringt.

Allergiker reagieren aber gar nicht auf diesen Staub, sondern sie reagieren auf unterschiedliche Substanzen, die in diesem Staub gebunden sind. Das können zum Beispiel sein

  • Tierhaare
  • Schimmelpilze
  • Hausstaubmilbenkot

Bevor Sie also umfangreiche und teure Maßnahmen ergreifen, um die Staubbelastung in ihrem Haus zu reduzieren, sollten Sie, wenn möglich, feststellen lassen, worauf sie wirklich reagieren. Dazu sind Tests beim Allergologen oder bei Heilpraktikern möglich.

Sollten Sie auf Schimmelpilze reagieren, so ist die Quelle für die Pilze zu beseitigen. Sehen Sie hierzu den Beitrag über Schimmelpilze.

Falls Sie auf Tierhaare reagieren, ist an eine Allergiebehandlung zu denken, die Ihnen unter Umständen die Möglichkeit gibt, Ihre Haustiere zu behalten. Siehe hierzu den Fachartikel über Tierhaarallergie.

Falls Sie auf Hausstaubmilben reagieren, können Sie einige Punkte beachten, die die Belastung im Haushalt reduzieren hilft.

  •  Verzichten Sie auf Teppich und Teppichböden und andere Staubfänger. Leicht zu fliegende Bodenbeläge wie Holz oder Laminat Fußboden lassen sich leicht wischen oder absaugen. Dadurch wird die Staubbildung erheblich reduziert.
  • Vor Beginn der Heizperiode sollten Sie die Heizkörper reinigen, um zu verhindern, dass der Staub, der sich dort im Sommer angesammelt hat, mit der Warmluft im Zimmer verteilt wird. Sie sollten ebenfalls auf Luftfeuchte verzichten, da Hausstaubmilben eine hohe Luftfeuchtigkeit leben und sich dort ideal vermehren können.
  • Kuscheltiere der Kinder sollten regelmäßig bei 60° gewaschen werden. Ideal ist es sie auch über Nacht in die Tiefkühltruhe zu legen damit Milben und Eier absterben.
  • Pflanzen sollten regelmäßig abgeduscht werden, um den Staub von den Blättern zu entfernen.

Hausstaubmilben lieben es gerne feucht und warm. Daher ist ein Bett der ideale Lebensraum für sie. Durch die Bettwärme und den Schweiß schaffen wir jede Nacht ideale Lebensbedingungen. Durch die Hautschuppen, die regelmäßig von unserer Haut abgestoßen werden, liefern wir Futter frei Haus. Das Bett ist daher der optimale Lebensraum für diese kleinen Plagegeister.

Es gibt spezielle Bettbezüge so genannte „Encasings“, die dafür sorgen, dass die Belastung mit den Hausstaubmilben reduziert wird. Kopfkissen und Oberbetten aus synthetischen Fasern werden von den Milben weniger stark besiedelt als Federbetten.

Wichtig ist das Bett morgens gründlich zu lüften, damit es immer gut durchtrocknet und auch trocken bleibt. Im Handel gibt es eine ganze Reihe verschiedener Mittel zur Reinigung, um die Bestände der Hausstaubmilben zu reduzieren. Allergiker reagieren übrigens nicht auf die Milben direkt sondern auf deren Ausscheidungen. Der Milbenkot und die darin enthaltenen Proteine sind die Auslöser für die allergischen Reaktionen.

Eine grundsätzliche Allergiebehandlung kann auch in diesem Fall helfen, das Immunsystem wieder soweit zu stabilisieren, dass Allergiker mit den Milbenbelastungen besser umgehen können. Von daher ist bei einer starken Belastung und heftigen Symptomen ein Gespräch mit einem naturkundlichen Arzt oder Heilpraktiker durchaus sinnvoll.


 

 

 

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